Warum Versicherungen Cyber-Security ständig wieder neu denken müssen

Für Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte alte Versicherungszweige wie Sach- , Leben- oder Berufshaftpflichtversicherungen gibt es auf dem Versicherungs-Markt schon immer Zielbeträge und Deckung.

Cyber-Risiken sind neu, ständig anders ( leider!) und darum schwer zu verstehen und noch schwerer abzusichern: Sie sind vor allem durch ein sich ständig veränderndes Bedrohungsumfeld gekennzeichnet. Die Cyberangriffe von morgen sehen möglicherweise anders aus, als die von heute: Während heute Ransomware, staatlich organisiertes Hacking und ein starker Trend zu „automatisiertem“ und KI basierten Cyber-Attacken festzustellen ist, wird morgen mit (un-)Sicherheit ein anderer Trend vorherrschen.

Für Cyber-Versicherungen ist ein Schutz in Höhe von X bezüglich Risiko und Unternehmensgröße nur schwer möglich. Die Unternehmen selbst sind darum dabei, Selbstversicherungsmechanismen aufzustocken, die von Rückstellungen von Kapital für künftige Cyberangriffe bis zur Schaffung spezifischer Risikofinanzierungsaktivitäten reichen zB. durch Captive-Versicherer. Im Laufe der Zeit sollten diese Selbstversicherungen aber vollständig durch den Schutz durch eine externen Insurer ersetzt werden können.

Damit Versicherer auf jede aktuelle und zukünftige Bedrohung reagieren können, müssen sie sich aber auch daran gewöhnen, dem Sektor mehr Kapital zuzuweisen: Nur so können Sie Cyberangriffe und deren Versicherbarkeit, wie Ihre traditionellen, ausgereiften Geschäftsbereiche behandeln. Bis dahin müssen Unternehmen jeweils selbst, mit Hilfe geeigneter Lösungen in den Schutz investieren und bestenfalls eng mit ihren Versicherern zusammenarbeiten, um die -gemeinsam- erzielte Sicherheit zu erhöhen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert