Die Quantifizierung von Cyber-Risiken ist ein wesentlicher Prozess für Chief Information Security Officers (CISOs), die für den Schutz der Daten und digitalen Werte ihres Unternehmens vor Cyber-Bedrohungen verantwortlich sind. Dieser Prozess ist jedoch nicht ohne Herausforderungen. In diesem Artikel werden wir die drei größten Herausforderungen diskutieren, mit denen CISOs konfrontiert sind, wenn es um die Quantifizierung von Cyber-Risiken geht.
1. Fehlende Standardisierung
Eine der größten Herausforderungen für CISOs, wenn es um die Quantifizierung von Cyberrisiken geht, ist die fehlende Standardisierung des Prozesses. Es gibt keinen universellen Rahmen oder Standard für die Quantifizierung von Cyberrisiken, was bedeutet, dass jedes Unternehmen seinen eigenen Ansatz entwickeln muss. Dies kann zu Unstimmigkeiten und Schwierigkeiten führen, wenn es um den Vergleich und das Benchmarking von Risiken zwischen verschiedenen Unternehmen geht.
Um diese Herausforderung zu bewältigen, hat Ein Cyber-Risikoversicherer einen standardisierten Ansatz zur Quantifizierung von Cyber-Risiken entwickelt, der einen wiederholbaren Top-Down-Quantifizierungsansatz auf der Grundlage von Industriestandards bietet. Dies beinhaltet die Schaffung einer gemeinsamen Sprache und eines gemeinsamen Rahmens für die Messung und Kommunikation von Cyber-Risiken, was eine effektivere Zusammenarbeit und einen besseren Informationsaustausch zwischen Unternehmen ermöglicht.
2. Komplexität der Daten
Eine weitere Herausforderung für CISOs bei der Quantifizierung von Cyberrisiken ist die Komplexität der beteiligten Daten. Es gibt zahlreiche Datenquellen, die berücksichtigt werden müssen, z. B. historische Bedrohungsdaten, Schwachstellenbewertungen und Systemprotokolle. Darüber hinaus sind diese Daten oft komplex und schwierig zu analysieren, was die Entwicklung genauer Risikobewertungen erschwert.
Um diese Herausforderung zu meistern, hat Ein Cyber-Risikoversicherer ein expertengesteuertes und datengestütztes Modell eingeführt. Die Plattform stützt sich auf Risiko- und Verlustdaten aus der Versicherungsbranche sowie auf Expertenwissen über finanzielle Schäden durch Cybervorfälle. Da es noch nicht genügend große Cyber-Schäden gab, um ein herkömmliches Korrelationsmodell auf der Grundlage von Hunderttausenden von Risiko- und Schadensdaten zu entwickeln, muss jedes Cyber-Prognosemodell fehlende Datenpunkte mit Hilfe von Expertenwissen kompensieren. Das bedeutet, dass die meisten der mehr als 800 Modellparameter durch Expertenurteile auf der Grundlage der proprietären Daten von Munich Re festgelegt werden.
3: Fehlendes Buy-In der Führungskräfte
Eine dritte Herausforderung für CISOs bei der Quantifizierung von Cyber-Risiken ist die fehlende Unterstützung durch die Geschäftsleitung. Die Quantifizierung von Cyber-Risiken kann ein komplexer und zeitaufwändiger Prozess sein, und manche Führungskräfte verstehen den Wert und die Bedeutung dieser Tätigkeit nicht vollständig. Infolgedessen kann es für CISOs schwierig sein, die notwendigen Ressourcen und Finanzmittel für die Entwicklung eines effektiven Programms zur Quantifizierung von Cyberrisiken zu sichern.
Um dieser Herausforderung zu begegnen, hilft Ein Cyber-Risikoversicherer seinen Kunden, einen klaren und überzeugenden Business Case für die Quantifizierung von Cyberrisiken zu entwickeln. Dazu gehört es, die potenziellen finanziellen, betrieblichen und Reputationsrisiken aufzuzeigen, denen das Unternehmen durch Cyber-Bedrohungen ausgesetzt ist, und die Dämonen