Cyber-Sicherheit macht auch 2023 keine Pause: Eine Ransomware-Branche, die alle Wachstumsrekorde bricht, die Rolle des CISOs, der für die Resilienz moderner Unternehmen immer wichtiger wird, aber leider auch Stolz ( getreu dem Motto: „uns ist noch nie was passiert!“) und Einfallslosigkeit und ein Fachkräftemangel, besonders in Deutschland, der wirksame Antworten oft missen lässt.
Ähnlich wie in den Vorjahren führen Ransomware-Angriffe, Datenschutzverletzungen und betrügerische Aktivitäten wie Email Compromise (BEC) auch 2022 die Liste der Cyberkriminalität an. Der globale gesamtwirtschaftliche Schaden der Cyberkriminalität ist enorm, aber für Versicherer, Cyber-Security Hersteller und Cybersecurity Ventures schätzt, dass die globalen wirtschaftlichen Kosten von Cyberkriminalität in den nächsten fünf Jahren um 15% pro Jahr steigen werden und bis 2025 10,5 Billionen US-Dollar erreichen. Kein Wunder, denn die Welt der Cyberkriminalität entwickelt sich rasant, beispielsweise durch organisierte Zusammenarbeit oder den Einsatz von Automatisierung und künstlicher Intelligenz, um Synergien zu schaffen, um Schwachstellen möglichst schnell und gewinnbringend auszunutzen: Hinzu kommen neue Trends wie etwa ChatGPT, welche schneller Einzug in Unternehmen und Privathaushalte genommen haben, als ihre jeweiligen Sicherheitseinrichtungen zum Schutz vor kollateralen Cyber-Threats.
Abgesehen von cyberkriminellen Aktivitäten waren auch Nationalstaaten noch nie so aktiv im (kriegerischen) Cyberspace unterwegs wie heute.
